Verfasst von: themxm | Februar 22, 2008

The Gastronaut

Spät aber doch:
Ein neuer Blogeintrag

Heute habe ich im Standard einen sehr interessanten Artikel über einen Fernsehkoch namens Stefan Gates gelesen.
Fernsehköche haben ja normalerweise die Angewohnheit grenzdebil in die Kamera grinsend Gerichte zu erklären und vorzukochen die man zu Hause so gut wie nie nachkocht weil sie entweder zu exotisch oder zu aufwändig sind.

Stefan Gates is(s)t anders
In seiner Show „Cooking in the Dangerzone“ bereist er die Krisenherde der Welt und probiert was die Menschen dort kochen. Dabei kommt es schon vor dass er bei Rebellen in Indien gegrillte Ratten verspeist(schmecken natürlich wie Hühnchen).
Klingt erstmal nach einer typischen Sensationshow wie es sie so oft gibt.

Ist es aber nicht.
Das Konzept der Show ist absolut genial. Es vereint Kochshow mit politischer Reportage und zeigt Menschen die am Existenzminimum leben und was sie essen müssen um zu überleben.
Die Show zeigt das was man sonst nur sehr einseitig in den Nachrichten sieht.
Es zeigt menschliche Schicksale aus dem Blickwinkel der Menschen.

Ein Höhepunkt der neuen Staffel, die ab Sommer auch im ORF gesendet wird, ist eindeutig die Szene in der Stefan Gates die radioaktive Suppe einer im Gebiet von Tschernobyl lebenden Frau probiert.
Zuvor hat er sie noch mit einem Geigerzähler gemessen und festgestellt dass die Belastung völlig jenseitig ist.

Ich werde mir die Show auf jeden Fall ansehen und kann auch die „weird food gallery“ jedem empfehlen der gerne mal einen etwas anderen Speiseplan entdecken möchte(diese findet man unter www.thegastronaut.com).

Stay tuned

The MxM


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien